Forschung


Alle Institute des Zentrums Informatik, Statistik und Epidemiologie betreiben umfangreiche Programme der methodischen wie auch angewandten, kooperativen Forschung. Die Darstellung hier konzentriert sich auf diejenigen Projekte, an denen mindestens zwei Institute des CISE beteiligt sind. Ausführlichere Darstellungen der abteilungsspezifischen Forschungsprogramme finden Sie auf den Internetauftritten der einzelnen Instituten.

Heart Research Center Göttingen (HRCG)
Alle Institutsleiter und viele weitere Mitarbeiter im CISE sind Mitglied im Heart Research Center Göttingen, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, „die Mechanismen zu untersuchen, die Herzerkrankungen auslösen und zur Verschlechterung bereits bestehender Herzerkrankungen führen“. Am HRCG beteiligen sich neben dem Herzzentrum der Universitätsmedizin Göttingen auch naturwissenschaftliche Fakultäten der Georg-August-Universität, sowie das Max-Planck-Institut (MPI) für Experimentelle Medizin, das MPI für biophysikalische Chemie, das MPI für Dynamik und Selbstorganisation und das Deutsche Primatenzentrum (DPZ).

Deutsches Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK)
Am Partnerstandort Göttingen im Deutschen Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung beteiligen sich die Universitätsmedizin Göttingen (UMG), verschiedene Fakultäten der Georg-August-Universität, die Max-Planck Institute für Experimentelle Medizin, Dynamik und Selbstorganisation und Biophysikalische Chemie sowie das Deutsche Primatenzentrum. Koordinator des Standortes Göttingen ist Prof. Dr. G. Hasenfuß, Direktor der Abteilung Kardiologie und Pneumologie an der Universitätsmedizin Göttingen. Das CISE wurde bei der Beantragung durch den derzeitigen Geschäftsführenden Leiter, Prof. Dr. T. Friede, als Principal Investigator vertreten.

European Multiple Sclerosis Register (EUReMS)
Die Institute für Medizinische Statistik und für Medizinische Informatik stellen die Methodik für das sich im Aufbau befindliche European Multiple Sclerosis Register bereit (Projektleitung: Prof. Dr. T. Friede (Medizinische Statistik), Prof. Dr. O. Rienhoff (Medizinische Informatik)). Das Projekt wird von der European Commission gefördert und wird von der European MS Platform (EMSP) als Main Partner geleitet.

Klinische Forschergruppe (KFO 179) „Biological Basis of Individual Tumor Response in Patients with Rectal Cancer“
Die KFO ist eine interdisziplinäre Forschergruppe, die das Ziel verfolgt, eine auf den individuellen Patienten abgestimmte Therapie des Mastdarmkrebses zu entwickeln. In der KFO 179 bestreiten die Institute für Medizinische Informatik und für Medizinische Statistik ein gemeinsames Teilprojekt zur Datenintegration und Auswertungsmethoden von hochdimensionalen, prognostischen Daten (Teilprojektleiter: Prof. Dr. T. Beißbarth (Medizinische Statistik) und Prof. Dr. U. Sax (Medizinische Informatik)).